Windkraft

Windkraft in (Bio)EnergieDörfern

Eine Reihe von Beschlussgemeinden der (Bio)EnergieDörfer-Bewegung sowie Bürgergenossenschaften und -vereinen haben Interesse, im Rahmen der Daseinsvorsorge Energie und der Entwicklung der Wertschöpfung in regionalen Wirtschaftskreisläufen, in Windkraftanlagen zu investieren. Es geht darum, den von externen Investoren bislang dominierten Windparks eigene Anlagen zur Seite zu stellen. Damit soll ein wachsender Teil der Erträge aus der Nutzung der Windkraft der Bevölkerung im Lande zukommen. Zugleich erwarten wir, dass sich die Kommunen und die Bürger stärker in den Prozess der Gestaltung der Windparks einbringen können, und zwar sowohl bei der Suche und Ausweisung neuer Windeignungsgebiete, in denen auch kommunale WKA und Bürgerwindkraftanlagen stehen sollen, als auch bei den Entscheidungen über die konkrete Ausgestaltung der neuen Windparks. Dies ist wichtig, weil es in den kommenden Monaten eine Erweiterung der Windeignungsgebiete in Mecklenburg-Vorpommern geben soll. Wir meinen, dass Mitbestimmung, Mitgestaltung und Teilhabe der einzig vernünftige weg zur Verbesserung der Akzeptanz der Windkraft sein dürfte.

Die BEDeG hat sich vorgenommen, in Pilotprojekten die Entwicklung teilhabeorientierter Windkraftinvestitionen voranzubringen. Gedacht ist an Kommunen, Bürgervereine, Bürgergenossenschaft oder auch Unternehmen und Bürger, die sich an Windkraftanlagen beteiligen wollen oder die eine eigene Anlage errichten wollen (ggf. in der Umgebung, wenn ein Windeignungsgebiet besteht oder entstehen soll). Voraussetzung ist, dass sich diese Projekte hinsichtlich Mitbestimmung und Teilhabe gestalten. Die BEDeG entwickelt dafür Konzepte, vermittelt Kontakte zu Planern und hilft bei der Beschaffung von Eigen- und Fremdkapital.

Wenn Sie Interesse haben: